Dortmund – Das “junge Gemüse” im Springsattel hat einen hohen Stellenwert in Dortmund: 2009 wurde in den Westfalenhallen die erste deutsche Perspektivgruppe der Springreiter vorgestellt, wenig später sauste der Nachwuchs entschlossen durch den Parcours. Mit dem European Youngster Cup, der eine Plattform für die U 25 Generation bilden sollte, gelang erstmals ein großer Schritt nach vorn in der Talentpflege. Und weil der EY-Cup praktisch analog zur Masters League aufgebaut war sprach man schon 2009 von einer Young Masters League. Und jetzt tritt die Generation U25 erneut beim Signal Iduna Cup in Dortmund vom 18. bis 21. März an….
Dort wo die Routiniers im Springsattel bereits angekommen sind, will die nächste Generation noch hin – nach oben. Die Idee zum European Youngster Cup (Young Masters League) mit internationalen Stationen und dem großen Finale im Rahmen des Internationalen Frankfurter Festhallen Reitturniers wird 2010 zum zweiten Mal konsequent umgesetzt. Es geht um was: Startberechtigt sind die 30 besten Kandidaten aus den Qualifikationsturnieren und im Finale in Frankfurt wird bereits um Weltranglistenpunkte geritten. Übrigens die erste Finalsiegerin heißt Lucy Davis, kommt aus den USA und ritt locker und unbeschwert beim Finale im Rahmen des Internationalen Frankfurter Festhallen Reitturniers den europäischen Kollegen davonritt.
In Bremen beim euroclassics Pferde-Festival begann die EY-Cup-Saison mit drei schweren Springprüfungen, in der Westfalenhalle werden nun erneut Finalkandidaten gesucht. Hendrik Sosath aus Lemwerder legte in Bremen bereits einen Start nach Maß vor und was dem jungen Niedersachsen Recht ist, sollte Westfalens Jungtalenten nur billig sein. Am Donnerstag und Freitag tritt die Generation U25 beim Signal Iduna Cup an, die dritte und entscheidende Prüfung wird dann am Samstag im internationalen Springen Kl. S mit Stechen zelebriert.